Das CIRS-AINS Expertenteam Drucken
11.08.2016

 
Das CIRS-AINS Team besteht aus erfahrenen Anästhesiologen mit langjähriger CIRS-Expertise, Juristen der BDA-Rechtsabteilung und der Kanzlei Ulsenheimer-Friederich sowie Kollegen aus den unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeitskreisen von BDA und DGAI.
 
In alphabetischer Reihenfolge:   
 
Dr. iur. Elmar Biermann war nach seiner arztrechtlichen Promotion zunächst als Rechtsanwalt in einer OLG-Kanzlei in Düsseldorf tätig. Seit 1988 ist er Justitiar des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA) und Rechtsanwalt in Nürnberg. Hieraus resultiert eine umfängliche Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit mit Schwerpunkten, u.a. im ärztlichen Berufs- und Haftungsrecht (z.B. Grundsätze der interdisziplinären Kooperation der Berufsgruppen im Krankenhaus), Rechte und Pflichten des Arztes bzw. des Patienten (z.B. Rechtsfragen der Einwilligung nach Aufklärung), Weiterentwicklung der Vergütungsformen im Krankenhaus (ärztliche Wahlleistungen, Vernetzung ambulanter und stationärer Dienste), arbeitsrechtliche Aspekte ärztlicher Tätigkeiten, Rechtsfragen der Entscheidungen am Lebensende (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuung, Diskussionen um den ärztlich assistierten Suizid). Er ist Mitglied des A&I Redaktionskomitees, des AINS-Expertenpanels sowie des medizinischen Fachbeirats des vom ÄZQ getragenen Incident-Reporting Systems CIRSmedial.de. Seit dem Start von CIRS-AINS ist er als Gutachter für CIRS-AINS tätig und somit verantwortlich für eine Vielzahl an Fachkommentaren und Fällen des Monats.

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Torsten Birkholz ist Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen und ÄLRD im Rettungsdienstbereich Amberg. Mit einem Schwerpunkt in klinischer Anästhesiologie und Notfallmedizin verfolgt er das Thema Patientensicherheit seit vielen Jahren. Er ist tätig als Gutachter für CIRS-AINS und im Aufbau von cirs.bayern, dem landesweiten CIRS für präklinische Notfallmedizin. Als innerklinischer Beauftragter für Notfallmedizin, QM im Reanimationsregister und Medizingerätemanagement ist Patientensicherheit durch notfallmedizinische Strukturen und Monitoring ein weiterer Schwerpunkt. Präklinisch bearbeitet er unter anderem die Themenbereiche Hygiene, Massenanfall und medizintechnische Ausstattung.

Rolf-Werner Bock ist seit 1988 Rechtsanwalt in der Kanzlei Ulsenheimer-Friederich Rechtsanwälte, seit 1993 Sozius und leitet seit 2000 den Kanzleisitz in Berlin. Mit Beginn der anwaltlichen Tätigkeit spezialisierte er sich auf dem Gebiet des ärztlichen Haftungs-, Straf- und Berufsrechts. Dies impliziert auch die einschlägige Beratung von Kliniken und Firmen im Pharma- und Medizinproduktebereich sowie die Beratung von Kliniken zum Risk Management. Im Zusammenhang mit den genannten Arbeitsfeldern resultiert eine umfängliche Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit: u. a. langjähriger Lehrbeauftragter im MBA-Studiengang Health Care Management/Recht des Gesundheitswesens an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Mitglied des Fachanwaltsausschusses „Medizinrecht“ der Rechtsanwaltskammer Berlin. Seit 2012 erstellt er regelmäßig Fachkommentare und Fälle des Monats für CIRS-AINS.

Dr. med. Paul Frank DESA ist Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit vielen Jahren ist er für die Optimierung der Patientensicherheit im klinischen Alltag engagiert und in diesem Rahmen neben seiner klinischen Schwerpunkte auch als CIRS-Beauftragter der Anästhesiologischen Klinik aktiv. Seit 2011 erstellt er eine Vielzahl von Fallanalysen, Fachkommentaren und Fällen des Monats für CIRS-AINS.

Dr. med. Werner Günther arbeitet als Facharzt für Anästhesiologie bei den Kliniken Nürnberger Land GmbH und ist in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Standort Lauf/Pegnitz auch als CIRS-Beauftragter tätig. Bereits während seines Anästhesie-Tertials im Praktischen Jahr am Spital Männedorf/Schweiz wurde er durch Chefarzt PD Dr. med. Sven Staender für die Themen Patientensicherheit und Fehlerkultur in der Medizin begeistert. Seit 2011 bearbeitet Dr. Günther als freier Mitarbeiter des BDA in CIRS-AINS eingegebene Fälle, seit 2012 auch als Gutachter.

Prof. Dr. med. Wolfgang Heinrichs beschäftigt sich seit 1996 mit Patientensimulation, zuerst an der Universitätsklinik Mainz. Nach einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit der Lufthansa leitet er ab 2003 das private AQAI Simulationszentrum Mainz. Die Schwerpunkte seiner jetzigen Tätigkeit bestehen in der Durchführung von Simulationsseminaren zur Patientensicherheit in den Bereichen Anästhesiologie, Notfallmedizin, Intensivmedizin und Kardiologie. Der Leitspruch „Wir lieben und leben Patientensicherheit“ charakterisiert diese Tätigkeit. Darüber hinaus ist Prof. Heinrichs einer der Mitautoren der S3 Sedierungsleitlinie für die Endoskopie und schult in großem Umfang Endoskopiker und Assistenzpersonal in der sicheren Anwendung von Sedierungsmaßnahmen. Er ist Mitautor und Mitherausgeber der Bücher „Fehler und Irrtümer in der Anästhesie“ bzw. „Fehler und Irrtümer in der Intensivmedizin“. Für CIRS-AINS ist Prof. Heinrichs als Gutachter tätig, schreibt „Fälle des Monats“ und ist Mitautor verschiedener „CIRS-AINS Spezial“.

Prof. Dr. med. Matthias Hübler DEAA arbeitet als Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Dresden. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Patientensicherheit und ist der Risikobeauftragte der Klinik. Im Jahr 2003 etablierte er dort ein Critical Incident Reporting System (CIRS) und leitet seitdem die Arbeitsgruppe. Er ist einer der Gutachter für CIRS-AINS und ist somit mitverantwortlich für zahlreiche Fachkommentare und Fälle des Monats. Daneben ist er Mitherausgeber und Autor des Fallbuches „Komplikationen in der Anästhesie“.

Die Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft für Klinische Hämotherapie IAKH gem. e. V (IAKH, www.iakh.de) ist eine deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der klinischen Hämotherapie. Sie ist eine Interessensvertretung für Transfusionsbeauftragte, Transfusionsverantwortliche und Qualitätsbeauftragte Hämotherapie. Die Auswertekommission des Fehlerregisters CIRS-AINS wird fallbezogen vom Leiter der Kommission, Prof. Dr. med. Thomas Frietsch, MBA, zusammengestellt. Es ist in der Regel ein Gremium von 4-10 Personen aus den medizinischen Fachrichtungen Transfusionsmedizin, Chirurgie, Anästhesie und Innere Medizin. Kommissionsmitglieder sind ausnahmslos Fachärzte mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Anwendung von Blutprodukten sowie mit der Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen des Blutes.

Dr. med. Christopher Neuhaus ist Facharzt für Anästhesie an der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg und Leiter des Heidelberger Anästhesie- und Notfallsimulationszentrums HANS. Er beschäftigt sich klinisch und wissenschaftlich mit dem Thema Patientensicherheit und etablierte als Risikobeauftragter der Klinik das anästhesiologische Critical Incident Reporting System (CIRS). Seit 2016 ist er für CIRS-AINS tätig.

Dipl.-Ing. Maic Regner MBA HCM ist Klinikingenieur in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Seit etwa 20 Jahren beschäftigt er sich verantwortlich mit dem Beschaffen, Betreiben und Bewirtschaften von Medizintechnik. Als Mitglied des Forums für Medizintechnik e.V. ist er bundesweit als Referent zu Fragen des Medizinprodukterechts tätig. Die praktische Umsetzung der Anforderungen des Medizinprodukterechts hat er auch als Mitglied der Schriftleitung der „mt- Medizintechnik“ vom TÜV-Verlag im Blick. Seit 2014 ist er als Gutachter für CIRS-AINS tätig.

Dr. med. Simon Rieß ist Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Dort arbeitet er seit 2001 und war in den letzten Jahren v.a. im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie tätig. Seit 2015 ist er als Gutachter für CIRS-AINS tätig und erstellt hier Fallanalysen und Fälle des Monats.

Dr. med. Michael St.Pierre DEAA ist Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen und leitet zusammen mit Oberarzt Dr. med. Georg Breuer das 1996 gegründete »Simulations- und Trainingszentrum», das eines der ersten bundesdeutschen Zentren seiner Art war. Darüber hinaus ist Dr. St.Pierre im deutschsprachigen Raum an Initiativen beteiligt, die der Stärkung und dem Ausbau der Sicherheitskultur an anästhesiologischen Einrichtungen dient. So ist er Mitglied des medizinischen Fachbeirats des vom ÄZQ getragenen Incident-Reporting-Systems CIRSmedial.de und Gutachter von CIRS-AINS sowie Referent des berufsbegleitenden »Curriculum Patientensicherheit«. Daneben ist er Autor und Herausgeber mehrerer Bücher, die sich mit Fehlern, Notfallmanagement und Simulation in der Medizin auseinandersetzen und die teilweise in andere Sprachen übersetzt wurden. Für CIRS-AINS schreibt er Fallanalysen, Fachkommentare, „Fälle des Monats“ und „CIRS-AINS Spezial“.