Drucken

CIRS-AINS PLUS - Ein System für alle!

Entspricht allen aktuellen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (GemBA)

Bisher war die Teilnahme bei CIRS-AINS rein anästhesiespezifisch - bis zum 1.2.2014 waren insgesamt 80 anästhesiologische Abteilungen bei CIRS-AINS angemeldet.
 
Seit Dezember 2011 ist es nun auch als komplette Institution möglich fachdisziplin- und einrichtungsübergreifend am Berichts- und Lernsystem CIRS-AINS teilzunehmen. Diese Erweiterung wird CIRS-AINS PLUS (CIRSmedical.de PLUS Anästhesiologie) genannt und steht allen Krankenhäusern, Praxen, MVZ, Universitätskliniken, Klinikkonzernen etc. zur Verfügung. Für alle bisherigen CIRS-AINS Teilnehmer ist die Erweiterung zu CIRS-AINS PLUS problemlos umsetzbar.
 
Wie funktioniert CIRS-AINS PLUS?

Meldet sich ein Krankenhaus bei CIRS-AINS PLUS an, erhält das Haus eine geschlossene Berichtsgruppe von CIRSmedical.de. Über eine eigene Startseite, auf welcher Informationen zum Projekt lesbar sind (z.B. zum Ablauf des Berichtssystems, zu verantwortlichen Personen etc.) können die Mitarbeiter des Hauses auf das Berichtsformular zugreifen.
 
Berücksichtigung fachspezifischer Aspekte

Die erste Frage im Berichtsformular lautet „Zuständiges Fachgebiet“. Gibt der Berichtende hier "Anästhesiologie" an, erscheint automatisch das anästhesiespezifische Berichtsformular "Plus Anästhesiologie" mit fachspezifischen Fragen. Gibt der Berichtende ein anderes Fachgebiet oder kein Fachgebiet an, so bleibt das voreingestellte CIRSmedical.de-Formular zur Eingabe des Berichts bestehen.



Unabhängig von der Art des Formulars kann der Berichtende nun seinen Bericht anonym und strukturiert in das elektronische Berichtsformular eingeben. Nach Absenden des Berichtes gelangt dieser per sicherer SSL-Verschlüsselung auf den Hochsicherheitsserver der Uniklinik Basel in der Schweiz. Die Berichte verbleiben stets auf diesem Server. Der Zugang zur Bearbeitung der Berichte (Anonymisierung, Analyse, Feedback-Kommentar usw.) erfolgt passwortgeschützt und ausschließlich nur an autorisierte Personen.
 
In Abhängigkeit des Fachgebietes erfolgt die jeweilige Bearbeitung der Berichte: Berichte aus dem Fachgebiet "Anästhesiologie" werden vom CIRS-AINS-Team von BDA und DGAI bearbeitet, alle anderen Berichte vom CIRS-Team-ÄZQ.

Je nach Ausmaß der gewünschten Leistungen können 3 Alternativen unterschieden werden. Die Aufgabenverteilung je Alternative ist in nachfolgender Tabelle dargestellt:
 



CIRS-AINS PLUS bietet jedem Krankenhaus die Vorteile eines fachgruppenübergreifenden geschlossenen, internen Berichtsystems innerhalb eines CIRS-Netzwerks:
 

Aktuell:
  • entspricht allen aktuellen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (GemBA) zum Aufbau von Fehlermeldesystemen
Anästhesiologisch:
  • maßgeschneidertes anästhesiespezifisches Online-Berichtsformular für das Fachgebiet Anästhesiologie
  • Externe Analysen der anästhesiologischen Fallmeldungen durch das CIRS-AINS-Team bestehend aus langjährig (CIRS-) erfahrenen Anästhesisten, den Juristen der BDA-Rechtsabteilung sowie Kollegen aus den wissenschaftlichen Arbeitskreisen von BDA und DGAI
Flexibel:
  • Modular aufgebaut: Teilnahme fachdisziplin- und einrichtungsübergreifend als Komplettlösung (CIRS-AINS PLUS) oder ausschließlich als Anästhesie-Abteilung als einzelnes Modul (CIRS-AINS) möglich
  • durchgängig internetbasiertes System
Kompetent:
  • CIRS-AINS zählt zu den größten medizinischen Incident Reporting Systemen in Deutschland
  • Fachkompetenz bei der externen Anonymisierung und bei interdisziplinären Fallanalysen durch das CIRS-Team des ÄZQ, den Fachbeirat von CIRSmedical.de und dem CIRS-AINS Team von BDA/DGAI
  • Einrichtungsübergreifendes Lernen durch Zugriff auf die umfassende, einheitliche nationale CIRSmedical.de- Datenbank mit Filter- und Suchfunktion
  • Zusätzliche Serviceleistungen wie die CIRS-AINS Fälle des Monats, das CIRS-AINS Spezial, die Closed Claims, Schulungen, Seminare u.v.m.
Sicher:
  • Anonyme Fallmeldung ohne Rückverfolgung der IP-Adresse
  • Verschlüsselte Datenübertragung per SSL 
  • Anonymisierung der Fallmeldungen durch externe Experten
  • Sanktionsfreiheit 
  • Bestmöglicher Schutz durch das Presserecht und das Patientenrechtegesetz

Die hauseigenen Berichte aller Fachgruppen können für Verbesserungen ausgewertet werden, und gleichzeitig können die Strukturen von CIRSmedical.de und CIRS-AINS (z. B. Datenpool aus anderen Einrichtungen, Erfahrungen des CIRS-Team ÄZQ, Erfahrungen des CIRS-AINS-Team BDA/DGAI, Fachbeirat von CIRSmedical.de) genutzt werden. Auf diese Weise werden beide Optionen „Ein System für alle“ und „Berücksichtigung fachspezifischer Aspekte“ harmonisch kombiniert.

CIRS-AINS PLUS Flyer (PDF)